Abu Dhabi Art 2016 – der Rückblick

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Kunst jeder Stilrichtung, innovativ, exzentrisch, multimedial oder konzeptuell, das alles bietet die Abu Dhabi Art, die jährlich im November im Manarat al Saadiyat stattfindet. Im achten Jahr seit ihrer Einführung hat sich die Art Fair zu einer perfekten Ergänzung zur Art Dubai entwickelt, die im Frühjahr stattfindet. Über 35 internationale Galerien aus Europa, Nordamerika, Mittlerer Osten und Asien präsentierten moderne und zeitgenössische Kunst in 3 Hallen des Manarat al Saadiyat, dem kulturellen Mittelpunkt von Saadiyat Island. Darüber hinaus gab es jede Menge künstlerische Veranstaltungen, von Podiumsdiskussionen über Workshops bis hin zu kreativen Performances, die an verschiedenen Orten, wie zum Beispiel der NYAD University oder im Warehouse421, auf dem Programm standen.

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Dies Jahr standen thematisch kurierte Ausstellungsbereiche im Focus. Gateway für besonders innovative Kunst, z.B. in Halle 1. Hier überraschte den Besucher eine ungewöhnliche Installation mit über tausend reifen Bananen, die auf einer rechteckigen Fläche angeordnet waren. An den Rändern der Flächen waren sogenannte Urnen auf Marmorsockeln positioniert. Ein Text auf einer Tafel lud den Besucher ein, eine Banane zu kosten und die Schale danach in der Urne abzulegen. Diese Installation stammte vom chinesischen Konzeptkünstler Gu Dexin, der für die Verwendung von organischen, auflösenden Materialien in seinen Kunstwerken bekannt ist.

 Beyond stand für eine Serie von großformatigen Skulpturen und Installationen, die über einen Zeitraum von 6 Monaten an verschiedenen Orten in der Stadt zu sehen sein werden. Dazu gehörte unter anderem die Performance des Kalligrafie Künstlers Wang Dongling mit ‘Monumental Calligraphy’ im Garten des Manarat Al Saadiyat.
 Bidaya (Anfang auf Arabisch) ein Begriff für junge und aufstrebende Galerien aus der Region, wurde dieses Jahr durch die Hafez Gallery aus Jeddah, Saudi Arabien repräsentiert.

Eine weitere, sehr sehenswerte multidisziplinäre Installation ‚Holoscenes‘, des Künstlers Lars Jan, fand parallel auf dem Campus des NYAD University statt. In einem durchsichtigen Wassertank, der wechselnd leer oder gefüllt war, bewegten sich Performancekünstler unter dem Wasserspiegel. Das Trauma einer Überflutung, ausgelöst durch die globale Erderwärmung, sollte damit assoziiert werden.

Doch die Messe war nicht nur Anlaufpunkt für Sammler und Kunstbegeisterte, auch Schüler konnte man an vielen Stellen der Messe antreffen, auf dem Boden sitzend und vertieft in ihre Zeichnungen. Die Förderung des künstlerischen Nachwuchses hat hier ganz offensichtlich eine ebenso große Bedeutung.

Hier ein paar visuelle Eindrücke von der Abu Dhabi Art 2016:

 

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